Agrar-Logistik & Compliance

Rohstoffversorgung nach Marktstrukturgesetz

Dokumentation für Agrar-Logistik und Kombinierte Agrar-Ressourcen-Planung – Transparente Lieferketten für Getreide, Ölsaaten und Düngemittel. Beratung anfragen
Getreidelager mit Silos und Förderbändern
Leistungsspektrum
Chargenverfolgung ERP-integrierte Rückverfolgbarkeit
Umschlagkapazität Bahn-Lkw-Umschlag, 120.000 t/Jahr
Prüfnorm VDLUFA-konforme Beprobung
Zertifizierung MStG-konform seit 2024

Operative Vorteile

Konkrete Mehrwerte für Ihre Agrar-Logistik

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Chargenrückverfolgung in Echtzeit

Jede Rohstoffcharge wird ab dem ersten Wiegevorgang digital erfasst und bis zur Übergabe an den Weiterverarbeiter dokumentiert. Die lückenlose Kette erfüllt die Meldepflichten nach §12 Marktstrukturgesetz und reduziert Prüfaufwände bei Betriebsprüfungen um bis zu 40 %.

Ergebnis: Prüfsichere Dokumentation ohne manuelle Nacharbeit.
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Automatisierte Verwiegung und Beprobung

Dynamische Brückenwaagen in Kombination mit VDLUFA-konformen Probenahmesystemen senken die Standzeit pro Lkw um durchschnittlich 18 Minuten. Die Daten fließen direkt in Ihr ERP – ohne Medienbrüche und ohne zusätzliches Personal am Umschlagplatz.

Ergebnis: 30 % höherer Durchsatz bei gleicher Infrastruktur.
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Prognosebasierte Bestandsoptimierung

Unser Modell kombiniert Wetterdaten, Anbauflächenstatistiken und historische Abrufprofile, um Sicherheitsbestände dynamisch anzupassen. Die Vorhersagegenauigkeit für Düngemittel und Pflanzenschutzmittel liegt 25 % über klassischen Zeitreihenverfahren.

Ergebnis: 15 % weniger gebundenes Kapital im Lager.
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Intermodale Umschlagsteuerung

Die Plattform koordiniert Bahn- und Lkw-Anlieferungen über ein gemeinsames Zeitfenster-Management. Konflikte an der Rampe werden automatisch erkannt und umgeleitet – ohne dass ein Disponent eingreifen muss. Die Auslastung der Umschlagspunkte steigt auf über 85 %.

Ergebnis: Planbare Anlieferfenster und weniger Wartezeiten.
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Compliance-Dashboard für das Marktstrukturgesetz

Alle meldepflichtigen Vorgänge werden zentral aufbereitet und stehen für die jährliche Meldung an die zuständige Behörde bereit. Das Dashboard zeigt offene Fristen, fehlende Herkunftsnachweise und Abweichungen in der Chargendokumentation auf einen Blick.

Ergebnis: Fristgerechte Meldungen ohne Strafzahlungen.
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Echtzeit-Transparenz für Ihre Kunden

Landwirte und Abnehmer erhalten einen geschützten Zugang zum aktuellen Status ihrer Lieferungen: vom Abholzeitpunkt über die aktuelle Position bis zur Qualitätskontrolle. Das schafft Vertrauen und reduziert Rückfragen im Tagesgeschäft um 60 %.

Ergebnis: Weniger Koordinationsaufwand und höhere Kundenzufriedenheit.

Warum sich Fachbetriebe für dakarplume entscheiden

Unsere Plattform wurde speziell für die Anforderungen der Agrar-Rohstofflogistik entwickelt – nachweisbar compliant, datenbasiert und praxiserprobt.

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Rechtssichere Dokumentation nach Marktstrukturgesetz

Anders als allgemeine ERP-Lösungen bildet dakarplume die spezifischen Meldepflichten nach §12 MStG ab – von der Chargenverfolgung bis zum Herkunftsnachweis. Die Audit-Trails sind direkt für Prüfungen durch die Marktstrukturbehörde ausgelegt und reduzieren das Risiko von Sanktionen.

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Integrierte Schnittstellen zu Waagen, Beprobung und ERP

Keine manuelle Doppelerfassung: Unsere Middleware verbindet automatische Wiegesysteme, Probenahmestationen nach VDLUFA und gängige Warenwirtschaftssysteme. Die Durchlaufzeit pro Charge sinkt nachweislich um bis zu 40 % – gemessen bei einem mittelständischen Umschlagbetrieb in Niedersachsen.

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Datengetriebene Bestandsoptimierung für Saisonartikel

Unser Prognosemodell kombiniert Wetterdaten, Anbauflächenstatistiken und historische Abrufprofile. Das Ergebnis: 25 % höhere Prognosegenauigkeit bei Düngemitteln und Pflanzenschutzmitteln. Keine Blackbox – die Parameter sind transparent und vom Disponenten anpassbar.

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Referenzkunden aus der Agrar-Logistikbranche

Unsere Lösung wird von vier mittelständischen Logistikdienstleistern mit einem gemeinsamen Umschlagvolumen von über 1,2 Mio. Tonnen pro Jahr eingesetzt. Die durchschnittliche Betriebszeit beträgt 14 Monate – ohne Compliance-Vorfälle und mit messbarer Effizienzsteigerung.

Getreidelager und Silos in der Agrar-Logistik

Branchenkompetenz und Compliance in der Agrar-Rohstoffkette

Seit 2018 begleiten wir mittelständische Agrarhandelshäuser und Logistikdienstleister bei der Umsetzung der Marktstrukturgesetz-Vorgaben. Unsere Audit-Quote liegt bei 98 % – das bedeutet, dass fast alle geprüften Lieferketten die gesetzlichen Transparenzanforderungen erfüllen.

Die Zusammenarbeit mit dakarplume hat unsere Dokumentationsprozesse grundlegend professionalisiert. Die Chargenverfolgung ist nun lückenlos und prüfungssicher.

Compliance-Prüfung anfragen

Welche Rohstoffe unterliegen der Meldepflicht nach §12 MStG?

Die Meldepflicht erfasst alle landwirtschaftlichen Rohstoffe, die in der gewerblichen Weiterverarbeitung oder im Großhandel bewegt werden – insbesondere Getreide, Ölsaaten, Hülsenfrüchte, Futter- und Düngemittel. Ausgenommen sind Direktvermarktung unter 500 kg pro Charge sowie innerbetriebliche Umlagerungen ohne Eigentumswechsel. Die genaue Liste der meldepflichtigen Güter wird jährlich im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Wie dokumentieren wir Chargenverläufe korrekt?

Jede Charge muss ab dem ersten Wiegevorgang mit einer eindeutigen Chargennummer versehen werden. Die Dokumentation umfasst Herkunftsnachweis, Gewicht bei Übernahme, Zwischenlagerorte, alle Umschlagvorgänge sowie den Abnehmer. Wir empfehlen die Führung eines digitalen Logbuchs mit Zeitstempel und Benutzerkennung. Die Aufbewahrungsfrist beträgt fünf Jahre nach Abschluss der Lieferkette.

Welche Fristen gelten für die Erstmeldung 2025?

Die erste reguläre Meldung nach §12 MStG muss bis zum 31. März 2025 für das erste Quartal erfolgen. Für Unternehmen, die erstmals meldepflichtig werden, gilt eine Übergangsfrist bis zum 30. Juni 2025. Die Meldung erfolgt elektronisch über das Portal der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Verspätete Meldungen können mit Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Brauchen wir ein neues ERP-Modul für die Compliance?

Nicht zwingend. Viele gängige ERP-Systeme (z. B. SAP S/4HANA, Microsoft Dynamics 365) bieten bereits Schnittstellen für die Chargenverfolgung. Entscheidend ist die korrekte Parametrierung der Herkunftsfelder und die Einrichtung eines automatischen Melde-Workflows. Wir unterstützen bei der Analyse Ihres bestehenden Systems und der Anpassung der Stammdaten – ein neues Modul ist meist erst ab einer bestimmten Komplexität der Lieferkette erforderlich.

Wer prüft die Einhaltung des Marktstrukturgesetzes?

Zuständig sind die Länderbehörden für Landwirtschaft und Ernährung – in Bayern das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELF). Die Prüfungen erfolgen in der Regel unangekündigt und umfassen Stichproben der Chargendokumentation sowie Vor-Ort-Kontrollen an Umschlagplätzen. Bei Verstößen drohen neben Bußgeldern auch der Ausschluss von Förderprogrammen.

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